Die Anfechtungsklage muss innerhalb eines Monats nach der Beschlussfassung erhoben und innerhalb zweier Monate nach der Beschlussfassung begründet werden. Die §§ 233 bis 238 der Zivilprozessordnung gelten entsprechend.
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2008,
Az. I ZB 46/08
Er müsste dazu vortragen, dass Stellplätze (noch) vermietet sind, die Mieter der Beseitigung des Garagengebäudes nicht zustimmen und was er konkret unternommen hat, um den Abriss der Tiefgarage zu ermöglichen (OLG Stuttgart MDR 2006, 293 f.; Staudinger/ Wenzel aaO §45 WEG Rdn. 83; Stein/Jonas/Brehm aaO §888 Rdn. 13 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2008,
Az. I ZB 46/08
Daraus ergibt sich, dass die objektive oder subjektive Unmöglichkeit der Handlung die Anordnung eines Zwangsgeldes ausschließt (vgl. OLG Stuttgart MDR 2006, 293 f.; Stein/Jonas/Brehm aaO §888 Rdn. 10; Staudinger/Wenzel aaO § 45 WEG Rdn. 83).
AG Essen, Beschluss vom 1.9.2008,
Az. 120 M 195/08
Für § 45 Abs.3 WEG a. F. ist anerkannt, dass es einer Vollstreckungsklausel für die dort genannten Titel bedarf (vgl. Bärmann/Pick 17. Auflage, 2006, § 45 Rd.-Nr. 23 sowie Zöller 26. Auflage, 2007, § 724 Rd.-Nr. 2 unter Hinweis auf KG OLGZ 91, 64; OLG Stuttgart Rechtspfleger 73, 311).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2007,
Az. V ZB 83/07
Die Beschwer des Antragstellers durch die angefochtene Entscheidung übersteigt 750 €, § 45 Abs. 1 Satz 2 WEG a.F. Soweit die Genehmigung einer Jahresabrechnung von einem Wohnungseigentümer angefochten wird, kann die Anfechtung auf die Positionen beschränkt werden, die der Anfechtende für fehlerhaft hält (BayObLG NJW-RR 1990, 1108; WuM 2002, 333; siehe auch Senat, Beschl. vom 15. März 2007, VZB 1/06, NJW2007, 1869, 1870, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2003,
Az. V ZB 11/03
Entscheidend ist danach, daß die Antragsgegner materiell beschwert sind (vgl. Bärmann/Pick/Merle, aaO, §45 Rdn. 14), die angefochtene Entscheidung also materielle subjektive Rechte der Wohnungseigentümer unmittelbar beeinträchtigt (vgl. Staudinger/Wenzel, aaO, §45 WEG Rdn. 13; auch BGHZ 48, 147, 155; BGH, Beschl. v. 18. April 1996, BLw 43/95, LM § 9 LwVG Nr. 27).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2003,
Az. V ZB 11/03
Bei der danach gegebenen objektiven Antragshäufung ist die Summe der Einzelwerte der Anträge für das Erreichen des Beschwerdewertes entscheidend (KG, OLGZ 1979, 348, 349; Bärmann/Pick/Merle, aaO, §45 Rdn. 29; Niedenführ/Schulze, aaO, §45 Rdn. 16; Staudinger/Wenzel, aaO, §45 WEG Rdn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1997,
Az. V ZB 3/97
Ist er aber materiell Beteiligter, ist die Entscheidung gemäß § 45 Abs. 2 WEG für ihn auch bindend, so daß er vorher schon aus Gründen der Gewährung rechtlichen Gehörs, ggf.auch weiterer Sachaufklärung (vgl. BayObLG, WE 1991, 197) förmlich beteiligt werden muß.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.1997,
Az. V ZB 3/97
Ist er aber materiell Beteiligter, ist die Entscheidung gemäß § 45 Abs. 2 WEG für ihn auch bindend, so daß er vorher schon aus Gründen der Gewährung rechtlichen Gehörs, ggf.auch weiterer Sachaufklärung (vgl. BayObLG, WE 1991, 197) förmlich beteiligt werden muß.
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1984,
Az. VII ZB 4/84
Aufgrund dieser Regelung ist das Schrifttum - zu dem Teil unter Bezugnahme auf die angeführte Entscheidung des OLG Hamm (OLGZ 1971» 491) - einhellig der Auffassung, daß die weitere Beschwerde in Wohnungseigentumssachen nicht von der Beschwerdesumme des § 45 Abs. 1 WEG abhängig ist (Augustin in BGB-RGRK,
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1984,
Az. VII ZB 4/84
Demgegenüber hält das BayObLG - ohne nähere Begründung - die weitere Beschwerde in WohnungseigentumsSachen nur dann für zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenständes die Wertgrenze des § 45 Abs. 1 WEG übersteigt (BayObLGZ 1958, 234, 237; 1965, 193, 197; 1969, 209, 210; so auch bis zur 42. Aufl. Palandt/Bassenge aaO).